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Boys in the Valley
Philip Fracassi
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Stoner
John Williams
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This is Going to Hurt: Secret Diaries of a Junior Doctor
Adam Kay
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(I received an eARC of the German translation from the publisher via Netgalley. Therefore the review is also in German.)
"Feuer" von Aleš Šteger erzählt die Geschichte der Partisanin Zora - oder auch Štefka Cobelj, wie der Originaltitel des Romans verrät. Ihre Geschichte ist eine von vielen, die im Laufe der Zeit in Vergessenheit zu geraten droht(e) und mit dem Roman "Feuer" davor bewahrt werden soll, was dem Roman in Teilen auch glückt, in anderen aufgrund des fragmentarischen und zugleich sehr weitreichenden Aufbaus eher weniger. "Feuer" ist sehr erzählerisch geschrieben, was ich besonders im ersten Viertel des Romans sehr genossen habe, mich im späteren Verlauf aber des Öfteren vor die Frage gestellt hat, was hier eigentlich (noch) erzählt werden will. Über ihren Alltag und ihr Leben als Partisanin erfährt man meiner Meinung nach zu wenig, stattdessen wird dieser Abschnitt ihres Lebens auf vergleichsweise wenigen Seiten abgehandelt, während wiederum sehr viel Zeit für ihre Arbeit als Kunsthistorikerin aufgebracht wurde, die im gewissen Sinne natürlich ihre Wichtigkeit hat, vor allem, wenn wir vom Erinnern sprechen, aber nicht das war, was ich von diesem Buch erwartet habe und mich in der Länge gar angeödet hat. Die schwankenden Zustände in Jugoslawien nach dem Ende des 2. Weltkrieges, die Ausgrenzung und Anfeindung, die Zora während ihrer Arbeit erlebt, sowie letztlich die zum Zerfall von Jugoslawien führende Revolution gehören ebenfalls zu den Themen, die dieser Roman abzugreifen versucht, aber auch hier fehlt es meiner Meinung nach an Tiefe oder einem tatsächlichen Fokus, da vieles nur schnell, oft auch vom Gefühl her nur nebensächlich abgehandelt wird. Für einen oberflächlichen Überblick reicht es, aber ich hätte genauso gut den Wikipedia-Artikel zu Štefka Cobelj lesen können und wäre am Ende mit dem gleichen Wissen und Gefühl herausgegangen.
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